Beiträge zur Substitutionsdebatte
In den letzten Tagen wurde die Bedeutung der Substitutionstherapie in den Medien diskutiert. Hier finden Sie einige Beiträge zu dieser Dikussion:
Mitschnitt einer Ö1 Wissenschaftssendung
22.02.2013: Interview mit einer Substitutionspatientin (Der Standard Online)
13.02.2013: Auszüge aus einem Interview mit Dr. Haltmayer (FM4 online)
12.02.2013: Innenministerium will Substitutionstherapie abschaffen (Der Standard Online)
Referat “Zur Geschichte der Behandlung der Suchtkrankheit in Österreich” von Univ.Prof. Dr. Alfred Springer
Anbei finden Sie den Link zum Referat von Univ. Prof. Dr. Alfred Springer ”Zur Geschichte der Behandlung der Suchtkrankheit in Österreich” beim ÖGABS-ÖVDF Symposium “35 Jahre arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkranken in Österreich: Rückblick und Perspektiven” (30.11.2012, Wien) Alfred Springer ist Psychiater und Neurologe, Psychotherapeut und Psychoanalytiker und Begründer und ehemaliger Leiter des LBI für Suchtforschung am API (Hg. der Zeitschrift für Suchtforschung), derzeit Stv. Obmann in ÖGABS und wissenschaftlicher Beirat im ÖVDF.
Hier finden Sie den Link
Mitschnitte zur Fortbildung “Sucht aus neurobiologischer Perspektive”
Anbei finden Sie die Mitschnitte zur vom ÖVDF organisierten Fortbildungsveranstaltung “Sucht aus neurobiologischer Perspektive – aktuelle Konsequenzen für die Praxis”, welche vom 14.-16. November 2012 in Spital am Phyrn stattgefunden hat.
Die Referate wurden von Radio Proton der VBeratungsstelle “ex und hopp” (Vorarlberg) mitgeschnitten und zu einer Sendung gestaltet. Die RefrentInnen sind Dr. Martin Kurz (Primar der Drogenabteilung an der Sigmund Freud Klinik in Graz) und Christel Lüdecke (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Asklepios Fachklinikum in Göttingen).
Der ÖVDF lädt zum X-MAS meet and greet am 14. Dezember
Fortbildung: „Sucht aus neurobiologischer Perspektive: aktuelle Erkenntnisse und Konsequenzen für die Praxis“ (14.-16.11. 2012)
Vom 14. bis 16. November 2012 veranstaltet der ÖVDF eine Fortbildung mit dem Titel “Sucht aus neurobiologischer Perspektive: aktuelle Erkenntnisse und Konsequenzen für die Praxis” in Spital am Phyrn.
In jüngster Zeit ist in der Suchtforschung der neurobiologische Aspekt in den Vordergrund gerückt, wonach Sucht meist in Zusammenhang steht mit einer hohen Stress-Sensitivität, die konstitutionell bedingt und/oder durch Einwirkung bestimmter Umwelteinflüsse (z. B. Traumatisierung) entstanden ist. Das Suchtmittel dient kurzfristig als Hilfsmittel zur Bewältigung von Spannungszuständen. Durch den Substanzkonsum kommt es zu weiteren Veränderungen und Sensitivierungen im Stressverarbeitungssystem, was auf Dauer zum häufigeren Gebrauch und zur Suchterkrankung führt. Auch durch begleitende Erkrankungen (z. B. Angst und Panikstörungen, Borderline) wird die neurohormonale Stressachse aktiviert, z. B. in Form von emotionaler Instabilität, Übererregung, und schwer aushaltbaren Gefühlen. Ein wichtiger Teil der Arbeit mit den KlientInnen ist daher die Aufklärung über die körperlichen und psychischen Vorgänge, aber auch die Vermittlung von Techniken zur Beeinflussung dieser Symptome. Im Rahmen der Fortbildung sollen vor dem Hintergrund neurobiologischer Erkenntnisse Konsequenzen für Beratung und Behandlung diskutiert sowie im Sinne des Empowerments der KlientInnen psychoedukative, stabilisierende und deeskalierende Techniken vermittelt werden. Als ReferentInnen konnten erfahrene und gut vernetzte KollegInnen aus diesem Arbeitsfeld gewonnen werden.
ReferentInnen:
Dr. Martin Kurz (Facharzt f. Psychiatrie, Zentrum für Suchtmedizin, Landesnervenklinik S. Freud, Graz)
Christel Lüdecke (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztin für Suchtmedizinische Grundversorgung, Chefärztin Allgemeinpsychiatrie-Sucht, Asklepios Klinikum Göttingen)
Dr. Francesca Scarpinato-Hirt (Psychologische Psychotherapeutin, Asklepios Klinikum Göttingen)
Ort: Hotel Freunde der Natur, 4582 Spital am Pyhrn 7
Anmeldeschluss: 31.10.2012
Anmeldung (per mail): Silvia Franke, silvia.franke@aon.at, Tel: 0664/5952077
den Folder zur Veranstaltung finden Siehier: Fortbildung Neuro .pdf.
Neuer Lehrgang für Suchtberatung und Prävention startet im November 2012
Im November 2012 startet der neue Lehrgang “Suchtberatung und Prävention” auf der Fachhochschule St. Pölten. Die Dauer beträgt 2-4 Semester (Zertifikats-, Hochschul-, Masterlehrgang/Msc). Mehr Informationen finden Sie hier.
62. ÖAKDA Tagung und Messe
Die nächste ÖAKDA-Tagung findet vom 3. bis 5. Oktober 2012 in St. Pölten statt. Am Mittwoch dem 3. Oktober findet eine vom ÖVDF organisierte Messe mit dem Titel “Neue Wege in der Suchthilfe” statt.
Austragungsort der Messe und der ÖAKDA ist das Bildungshaus St.Hippolyt (www.hiphaus.at).
Am Mittwoch-Vormittag (9.00-12.30 Uhr) werden Präsentationen/Kurzreferate von VertreterInnen österreichischer Einrichtungen über neue Entwicklungen/Angebote in der Suchthilfe stattfinden, sowie eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema. Am Mittwoch-Nachmittag (14.30 bis 18.00 Uhr) werden sich Einrichtungen den MesseteilnehmerInnen mittels Infoständen präsentieren.
Tagungsorganisation
Mag.a(FH) Katharina Humer, Mag.(FH) Klemens Michlmayr
Suchthilfe Wien gGmbh - Fix & Fertig
Rotenmühlgasse 26
1120 Wien
tel 01/810 13 03-306
fax 01/810 13 03-333
mail oeakda@gmail.com