Sucht

Fortbildung: „Deeskalation im Umgang mit aggressionsbereiten Suchtklient_innen“ (18-20.11.15)

Quelle: aboutpixel.de / daylight

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Der Österreichische Verein für Drogenfachleute (ÖVDF) veranstaltet vom 18. – 20. 11. 2015 für Mitarbeiter_innen der österreichischen Suchthilfeeinrichtungen eine dreitägige Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel:

„Deeskalation im Umgang mit aggressionsbereiten SuchtklientInnen“

Mitarbeiter_innen im Suchtbereich sehen sich öfters konfliktgeladenen und riskanten Situationen gegenüber, die im Extremfall auch in Gewalt seitens der Klient_innen münden können. Einerseits spielen dabei substanzbezogene Faktoren und psychosoziale Verhaltensauffälligkeiten der Klient_innen eine Rolle, andererseits ist eine Eskalation immer auch das Ergebnis eines verunglückten Interaktionsprozesses, der nicht zuletzt mit bedingt ist durch strukturelle, einrichtungsbezogene Risikofaktoren wie fehlende Schutzmaßnahmen und Sicherheitsstandards für die Mitarbeiter_innen. Der Umgang mit dem oftmals erheblichen Aggressionspotenzial von Klient_innen stellt daher spezielle fachliche und organisatorische Anforderungen an die Suchthilfe.
Im Rahmen der Fortbildung sollen Ursachen und phasenhafte Entwicklung von Gewalt verständlich gemacht, das Erkennen riskanter Situationen geschult und anhand von Übungen und Fallbeispielen praktische Methoden zur Deeskalation und Minimierung von Risiken vermittelt werden. Ziel des Seminars ist es, das individuelle und strukturelle Handlungsrepertoire in kritischen Situationen zu erweitern und mehr Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit aggressionsbereiten KlientInnen zu gewinnen. Als Referent_innen konnten Expert_innen aus dem stationären und ambulanten Gesundheitsbereich mit langjähriger Erfahrung und entsprechenden Spezialausbildungen gewonnen werden.

Mehr Informationen finden Sie hier: Folder ÖVDF Fortbildung 2015

Vortrag: Schadensminderung – Leitstern der Europäischen Drogenpolitik? mit Prof.Dr. Ambros Uchtenhagen

Quelle: aboutpixel.de / daylight

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Im Rahmen der Vortragsreihe „Suchtpsychologie“ findet ein Vortrag mit dem Titel:

„Schadensminderung – Leitstern der Europäischen Drogenpolitik?“ 

mit Prof. Dr. Ambros Uchtenhagen (Zürich) statt. 

Datum/Zeit: am 13.3.2014 von 19:00 – 20:30 Uhr 

Ort: im Hotel IBIS, Mariahilfergürtel 22 – 24, 1060 Wien

über den Referenten: Prof. Uchtenhagen, der international bekannteste Schweizer Suchtexperte, der seit vielen Jahren die Schweizer Drogenpolitik maßgeblich mitgeprägt hat, berichtet über die Hintergründe und Schicksale eines drogenpolitischen Umschwungs in Europa, bei dem Maßnahmen zur Minderung negativer Auswirkungen des Suchtmittelkonsums, im Unterschied zu einer traditionellen Abstinenzorientierung, im Vordergrund stehen. Gesundheitspolitische, praktische, wirtschaftliche, suchttheoretische und ethische Aspekte dieser Neu-Orientierung sollen im Hinblick auf eine künftige integrative Strategie diskutiert werden.

BÖP Mitglieder werden gebeten, sich über die BÖP-Homepage direkt anzumelden (http://vtk.boep.at).

Interessierte Nichtmitglieder können sich bei Dr. Alfred Uhl (alfred.uhl@api.or.at) anmelden bzw. auf eine Wartliste schreiben lassen.

Nachdem es nur eine begrenzte Zahl an Plätzen gibt, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung.

Der Vortrag wird mit 2 Einheiten als Fortbildung gem. PG §13, BGBL 360/1990 anerkannt.

 

Die Teilnahme an diesem Vortrag ist gratis.